Über meine Person



Interesse an osteopathischer Forschung

Im April 2023 habe ich meine letzte Klinische Prüfung am Patienten vor einem Gremium der Wiener Schule für Osteopathie in Kooperation mit der Donau Universität Krems als Abschluss des postgraduierten Masterstudienganges Osteopathie erfolgreich abgelegt.
Meine Masterthesis beschäftigt sich mit der Frage, wie effektiv Osteopathie auf die Schmerz Wahrnehmung von Frauen mit Endometriose assoziierten Schmerzkomponenten wirkt. Ich habe hierfür eine Klinische Studie geplant, die ich in meiner Praxis in Berlin Charlottenburg durchführen möchte.

Seit 2015 interessiere ich mich vermehrt für Forschungsprojekte innerhalb der osteopathischen Gemeinschaft. Dabei habe ich beginnend als Behandlerin an zwei multizentrischen Behandlungsstudien teilgenommen. Zunächst zum Thema Nebenwirkungen der Osteopathie unter der Leitung des A.T.Still Research Institute in Kirksville/MO USA und dem Netzwerk DO-Touch.net in Zusammenarbeit mit dem VOD (Verband der Osteopathen Deutschlands). Weiter folgte die OSTINF Studie unter der Leitung der AFO zum Thema Gesundheitsstörungen von Säuglingen im ersten Lebensjahr.

Nachdem ich meine praktischen Fertigkeiten entwickelt hatte, entdeckte ich zunehmend die Beschäftigung mit der Theorie als einen essenziellen Aspekt meiner Arbeit. Dabei interessierte mich die Geschichte der Osteopathie mit unseren vielen Vorgängern und Vorbildern genauso wie moderne Konzepte der Schulmedizin und unsere gemeinsame Grundlage die Anatomie, die Physiologie und die Kräfte der Embryologie.

Meine Praxisschwerpunkte liegen im Bereich der Frauengesundheit und der Behandlung in Zeiten rund um die Geburt, der Säuglingsbehandlungen und folgend der Behandlung aller Altersstufen. Jahrelange Erfahrungen habe ich im orthopädischen und internistischen Bereich. Mit Endometriose Patientinnen arbeite ich seit ca. 5 Jahren.

Werdegang

Ich habe zunächst eine Ausbildung zur Physiotherapeutin durchlaufen, die mich im Anerkennungsjahr nach Berlin an das Rudolph-Virchow-Krankenhaus führte. Fortbildungen in der Manuellen Therapie und Chinesischer Medizin folgten und brachten mich schließlich der Osteopathie nahe. Meine Grundausbildung von 5 Jahren absolvierte ich am College Sutherland ebenfalls in Berlin, wo ich 2003 meine BAO, damals AFO-Prüfung,  vor einem schulübergreifendem Gremium erfolgreich abgelegt habe. Die bestandene Heilpraktiker Prüfung folgte 2004.

Nach so vielen Ausbildungen folgten Jahre für die Familie und ich suchte Fortbildungen aus, die sich gut mit dieser schönen Aufgabe verbinden ließen. So kam ich zu Martina Seidler, die ich schon als Assistentin am College kennen gelernt hatte und die sich als eine der ersten mit dem Thema Frauengesundheit in der Osteopathie auseinandersetzte. Dabei war stets ihr Ansatz, dass auch wir Behandlerinnen uns hierbei „gesund“ fühlten. Unsere Arbeit am Menschen lässt sich nicht trennen von der Beschäftigung mit unserem eigenen körperlichen und seelischen Wohlergehen als Frau.

Warum ich dann noch einmal Osteopathie studiert habe?

Weil ich ein neugieriger Mensch bin und schon immer gerne studieren wollte, ich diesem Studiengang aber erst später begegnet bin.

Meine Fortbildungen im Zusammenhang mit dem Thema Frauengesundheit:

  • Happy Gyn mit Martina Seidler und Bettina Mertens
  • Endometriose und chronischer Beckenschmerz ( 2022)
  • Rund um die Schwangerschaft (2020)

  • WSO
  • Gynäkologie (Anja Engel-Schulmeyer 2022)
  • Integrative osteopathische Annäherung (Renzo Molinari 2021)

  • Happy Gyn mit Bettina Mertens DO:
  • Die Blase - Dichthalten und Durchlassen (2018)
  • Das Rectum - Verdauen und Loslassen (2019)
  • Der Uterus - Halten und Rauslassen (2019)

  • Happy Gyn mit Martina Seidler :
  • Osteopathie und Frauen (2009-2012) Praxisschwerpunkt Teil 1-3
  • Regelmäßige Workshops (2013 -2020)
  • Blase, Uterus und Rectum, Untersuchung und Behandlung der Mobilität
  • Yoga und Cantienica, ua., beispielhafte, unterstützende Übungen
  • Phytotherapie und andere naturheilkundliche Maßnahmen
  • Senkungszustände, Hämorrhoiden, Gewebserinnerung
  • Die weibliche Brust - osteopathische Behandlung (2018) 

  • OSD-Kongresse
  • Osteopathie in der Frauenheilkunde (2011)
  • Viszerale Ansätze in der Osteopathie (2009)

  • CORPP
  • Osteopathie im urogenitalen Bereich (2004) (Teil 1)

  • VOD - Mitha und Möckel
  • Schwangerschaft und Geburt(2003)
   
 

Der Mensch im Mittelpunkt

 
 
Osteopathie arbeitet mit der Möglichkeit des Körpers, sich selbst zu regulieren. Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinen körperlichen und seelischen Bedürfnissen. Durch genaue manuelle Analyse der verschiedenen Körpersysteme und durch Erfragen nach möglichen Zusammenhängen suche ich nach einem individuellen Behandlungsansatz. Dabei wähle ich die Strukturen oder Funktionen, die ich mit osteopathischen Techniken positiv beeinflussen kann. Eine Veränderung erfolgt manchmal auch durch eine andere Sichtweise der Patienten auf die Ursachen und Begleitumstände und/oder durch mehr eigene Zuwendung und Vertrauen in den Körper.









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16.06.2024 11:33:53